Geografisch
irgendwo im Westdeutschen im Großraum Trier angesiedelt hat der Entwickler in
zweijähriger Arbeit vor allem eins vermocht: eine Phantasiestrecke zu bauen, die mitten
in der Realität zu sein scheint. Irgendwo hier in Deutschland. Er hat über 1000
verschiedene 3D-Modelle gebaut, die diese virtuelle Welt bereichern. Und er hat jedem Dorf
eine individuelle Kirche beigesteuert, was erheblich zur Wahrnehmung einer realen Welt
beiträgt. In der Stadt Altenburg nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Stadt
in Thüringen steht ein Nachbau des Doms zu Trier.
Viel
Arbeit wurde in eine realistische Vegetation gesteckt. Eine Vielfalt an Unkräutern belebt
das Weichbild links und rechts der Gleise. Die Region lebt unter anderem von
Landwirtschaft. Vom Maisfeld bis zur Obstplantage, vom Korn- zum Sonnenblumenfeld ist
alles vorhanden, was sich in einer echten Landschaft finden lässt. Wiesen mit roten
Mohnblüten machen Lust auf Sommer. Der Herbst verspricht reiche Wein-, Beeren- und
Apfelernte.
Das
Add-on ist in die Zeit nach 2000 einzuordnen, das die Bahn viele ihrer Anlagen aufgelassen
hat. Sie rotten irgendwo dahin. An Haltepunkten, die mal Bahnhöfe waren, sieht man
Schienen unter Unkraut auf das Stahlwerk warten. Schotterbett, auf dem einmal Gleise
waren, die nun daneben liegen und vor sich hin rosten. Moderne Standardwartehäuschen
neben alten Empfangsgebäuden mit zugemauerten Fenstern. Geschlossene Haltepunkte, die dem
Autoverkehr zum Opfer gefallen sind. Stellwerke mit geborstenen Fensterscheiben, die kein
Mensch mehr braucht, weil die Technik alles in einem Zentralstellwerk bündelt. Umwucherte
Güterschuppen, die daran erinnern, dass es bei der Bahn mal einen Stückgutverkehr gab.
All
das, was uns Eisenbahnfreunde an vergangene Hohezeiten der Eisenbahn erinnert, zeigt das
Add-on. Aber nicht wehmütig, sondern mit einem gewissen Augenzwinkern. Das Leben geht
weiter. Die Natur erobert verlorenes Terrain zurück.
Lassen
Sie sich verzaubern bei der Fahrt über 30 km zweigleisiger elektrifizierter Hauptbahn und
25 km teilweise elektrifizierter Nebenbahn. Entdecken Sie die vielen liebevoll gestalteten
Szenen links und rechts der Gleise. Entdecken Sie die Museumsbahn, wo auf rostigen
Schienen ein reger Vereinsbetrieb stattfindet und so Eisenbahnvergangenheit lebendig
erhalten wird.
Fahren
Sie auf der elektrifizierten Hauptbahn, die viele Herausforderungen bietet: unbeschrankte
Wegübergänge, Steigungs- und Geschwindigkeitswechsel werden Ihre volle Aufmerksamkeit
fordern. Entdecken Sie bei einer gemütlichen Fahrt über die Nebenbahn die traumhafte
Landschaft des Köblitzer Berglandes. Erleben Sie den Stress einer modernen
Regionalexpressfahrt, im Fahrplan zu bleiben und trotzdem alle Signale zu respektieren.
Über
die vielen Anschlussgleise lassen sich interessante Szenarien gestalten. Somit ist im
Add-on Bahnbetrieb mit all seinen Facetten möglich. Der Entwickler Jan Bleiß hat die
Signale an die richtigen Stellen gerückt und Mathias Gundlach und sein Team haben
geänderte und korrigierte deutsche Formsignale geliefert. Von den German Railroads wird
Fuhrpark beigesteuert, zwei Versionen der Baureihe 143, eine Köf II Baureihe 323 sowie mintfarbene n-Wagen mit
fahrbarem Steuerwagen BDnzrf.
Systemvoraussetzungen:
Railworks 2 Train Simulator
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